Sportverletzungen
Je nach Belastung und Risiko sind bestimmte Verletzungen für bestimmte Sportarten typisch.
Man unterscheidet zwischen endogenen Verletzungen, die sich der Sportler ohne äußere Einwirkung zuzieht, zum Beispiel durch fehlerhaftes Training oder Überanstrengung, und exogenen Verletzungen, die dem Sportler v.a. bei den sog. Kontaktsportarten zufügt werden.
Die häufigsten Verletzungen sind Prellungen und Verstauchungen, Knochenbrüche und Verrenkungen, sowie Verletzungen von Sehnen, Bändern und Muskeln.
Zur Prophylaxe ist die sportliche Betätigung dem körperlichen Allgemeinzustand anzupassen.
Bei einer Verletzung der Extremitäten soll nach dem P-E-C-H–Schema verfahren werden: Pause-Eis-Compression-Hochlagern.
Sollten die Schmerzen nach ein bis zwei Tagen nicht besser werden oder sich verschlimmern, ist die Vorstellung beim Arzt zu empfehlen.
Die weitere Behandlung ist abhängig von der Schwere der Sportverletzung. Prellungen, Zerrungen oder unkomplizierte Blutergüsse verheilen in der Regel mit etwas Kühlung und Ruhigstellung des betroffenen Gelenks schon nach kurzer Zeit. Ihre Behandlung erfolgt daher in der Regel konservativ, d.h. ohne Operation. Gegebenenfalls können leichte Schmerzmittel und entzündungshemmende Mittel die Beschwerden lindern. Als hilfreich haben sich zusätzlich zur konservativen Therapie Wärme- bzw. Kälteanwendungen oder alternative Therapien wie Akupunktur erwiesen. Die Ruhigstellung erfolgt beispielsweise durch:
- Bandagen und Tapeverband
- Gipsverband
- Orthesen, Stützapparate und Korsetts
- Halskrause
- Unterarmgehstützen
